Wohnraum Elektrosmog

Was ist Elektrosmog

Elektromagnetische Felder (EMF) gehörten schon immer zur natürlichen Umwelt des Menschen. Unsere Zellen im Körper kommunizieren auch über elektrische Signale. Jede unnatürliche Quelle kann hierbei die Verständigung beeinflussen. Kurzfristig mag diese Störung nicht gesundheitlich relevant sein, längerfristig kann diese Beeinflussung zu Fehlverhalten führen und sogar verantwortlich für die Bildung von Tumoren sein.

 

„Elektrosmog ist ein englisches Wort, das sich aus den beiden Begriffen “elektrisch” und “smog” zusammensetzt. Es bedeutet also so viel wie “elektromagnetischer Wellen-Nebel”. Das Wort Elektrosmog hat sich im deutschen Sprachraum als Sammelbezeichnung für alle technisch erzeugten elektrischen und magnetischen Felder durchgesetzt. Der Begriff “Smog” steht für eine unerwünschte Verschmutzung der Atmosphäre mit Luftschadstoffen.“ (13)

 

„Evolutionär bedingt hatte die Natur keinen Anlass, ein eigenes Sinnesorgan für die Wahrnehmung elektromagnetischer Felder beim Menschen zu entwickeln.“ 

Könnten wir sie mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen, wäre es erschreckend zu sehen in welches sumpfige nebelige, krankmachende Strahlenwirrwarr sich unser Lebensumfeld seit der massiven Einführung des Mobilfunks verändert hat.

Elektrosmog Messung in Wohn und Schlafraum

Da man dem Elektrosmog fast nirgendwo entkommt, ist es umso wichtiger diesen wenigstens im eigenen Wohnumfeld weitestgehend zu vermeiden. Klarheit schafft hier die Elektrosmog Messung die von Baubiologen angeboten wird. Die Wohnräume sollten der Regeneration des Körpers dienen, aber nicht den Körper durch die privaten Indoor Sendeanlagen wie WLAN, Bluetooth-HIFI…  noch weiter stressen.

Im niederfrequenten Bereich lassen sich die Belastungen durch Bekannt werden der Störquellen durch die Elektrosmog – Messung meistens sehr kostengünstig minimieren.

Messung der Niederfrequente Wechselfelder (NF)

Im NF- Bereich (1 Hz – 30 kHz) sind die elektrischen und magnetischen Wechselfelder (WF) getrennt und werden auch getrennt gemessen. 

Magnetische Wechselfelder:

Magnetische Wechselfelder entstehen nur, wenn Strom fließt (Induktion). Die Stärke nimmt mit der Entfernung ab. 

Elektrische Wechselfelder:

Elektrische Wechselfelder sind zum Unterschied von magnetischen Feldern auch dann vorhanden, wenn eine Leitung zwar unter Strom steht (angelegte Spannung), aber kein Verbraucher eingeschaltet ist (z.B. in E-Leitungen in der Wand auch nachts). Die Stärke nimmt mit der Entfernung ebenfalls ab.

Messeinheit „magnetische Wechselfelder“: nT (Nanotesla)

Messeinheit „elektrische Wechselfelder“:    V/m (Volt pro Meter)

Messung der Hochfrequente Wellen (HF)

Im HF- Bereich (> 30 kHz) breiten sich die elektrischen und magnetischen Wellen im freien Raum gemeinsam aus, weshalb wir von elektromagnetischen Wellen sprechen.

Quellen bzw. Verursacher sind Funkwellen in allen Variationen (Radio,-TV,-Richtfunk,-Radar,-WLAN,- Mobilfunk, Mikrowellenherd…)

Maßeinheit: kHz, MHz, GHz

Messeinheit: Strahlungsdichte in W / m²

In baubiologische Untersuchungen wird in µW/m² (Mikrowatt pro m²) gemessen.